Freitag, Dezember 02, 2005

Der erste Weg von Pocchini Namenlos

Der erste Weg liegt vor der Bewusstwerdung unseres Helden.
Dieser erste Weg führte ihn nach der Fahrt durch den Muttermund direkt in eine moosbehangene Höhle. Noch ganz blutig liegt das Bündel in dem weichen Moos, weil eine verzweifelte junge Mutter das Unterpfand ihrer Schändung unbemerkt verlieren musste.
Kieksend kullerte unser Held also in sein erstes pflanzliches Heim, in die warme, feuchte Mulde im Herzen der Natur.
Welch ein Topos ist der Anstoß auf dem langen Weg unseres Helden zu sich selbst. Wie gut es ihm in der Höhle ging, wenn ich an die kommenden Ereignisse denke.

Die Isolation als Glückfall in der Entwicklung der reinen Seele? Mmmmmhhhhh, da sollten wir einige Minuten verharren und über Beispiele nachsinnen. Der Historiker möge helfen, aber auch der Laie, der aktuelle Schicksale kennt. Bringt Beispiele, denn ich befürchte als Folge Abstumpfung. Die Fähigkeit Emotionen auszudrücken geht verloren, das Gesicht ist ein Manifest des Traumas, die Gewöhnung an das Schreckliche prägt die Gebärden. Wir werden behutsam Pocchinis Weg folgen, der zur Zeit noch namenlos ist.

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