Dienstag, Dezember 13, 2005

Exkurs: Untertanen und Fürst im Prozess der Zivilisation

Liebe Lem, ich bin ins Hintertreffen geraten, weil mich zwischendurch andere Dinge mental zu sehr beanspruchten. Mein Herz war schwer, mein Kopf so leer. Bitte verzeih mir das.

Heute will ich dich und die Leser nicht schon wieder mit einer Anhäufung von Quellen erschlagen, um den Ruf des Historikers als notorischem, erbsenzählendem Besserwisser einmal mehr zu untermauern. Nein, heute will ich mich einmal einer wichtigen gesellschaftspolitischen Frage widmen: wie gestaltete sich das Verhältnis zwischen Untertanen und Herrschenden im Verlauf des Zivilisationsprozesses? Welche Rolle spielten dabei das „Sinken der Gewaltbereitschaft“ und das „Vorrücken der Schamgrenze“?

Es ist schon atemberaubend, was wir da gerade lasen. Mitten im friedlichen Erzgebirgsvorland kommt es zur Revolution im Kleinen: da wird die Verkörperung des frühmodernen kursächsischen Staates gleich zweimal von den Outlaws gedemütigt, in bester Robin-Hood-Manier. Von seinem Gottesgnadentum ist nicht mehr viel erkennbar, dafür treten allzumenschliche Eigenschaften hervor. (Dabei waren die paar Halunken nichts gegen die Räuberschar des Lips Tullian alias Elias Schönknecht, die jahrelang ganz Sachsen unsicher machte und so manchen Adligen erleichterte, bis der Hauptmann schließlich 1715 in Dresden seinen Kopf verlor.)
Merkwürdig. In der Schule lernten wir noch: die mittelalterliche und frühneuzeitliche ständische Gesellschaft war sehr statisch. Wehrstand, Lehrstand, Nährstand – fertig ist die Laube. Der thumbe Bauer wurde als solcher geboren und dachte gar nicht daran, das Leben seines adligen Grundherren zu führen. Oder gar als Kleriker sein Leben zu beschließen. Er achtete und ehrte seine Herren. Niemand hätte es gewagt, an der Gottgegebenheit und Ewigkeit dieser Ordnung zu zweifeln. Alles war so klar, so schön. Aber anscheinend nicht im Bewusstsein dieser verdammten sächsischen Vagabunden!!! Bald kam es noch schlimmer. Erst regten sich die Untertanen von Louis XVI. über die Verschwendungssucht seiner geliebten Marie Antoinette auf und verbreiteten anzügliche Pasquillen über die Ursachen. Als ob das noch nicht gereicht hätte, purzelten schließlich die royalen Köpfe. Ludwig I. von Bayern traf es 1848 noch härter: da reichte schon die Affäre mit der Tänzerin Lola Montez, um ihn zum Abdanken zu bewegen. Kaiserin Sissi wurde erstochen, Kronprinz Franz Ferdinand erschossen. Die Gewaltbereitschaft gegenüber den Herrschenden scheint eher zu steigen als zu sinken, die Scham dagegen eher zurückzugehen als zuzunehmen. Ist also Norbert Elias´ Theorie falsch?

Für die heutige Zeit scheint er Recht zu behalten: die Politiker werden nicht mehr gemeuchelt, wenn sie aus Versehen ein paar Fehler machen. Kein Mensch würde sich persönlich an Manfred Stolpe oder Hans Eichel vergreifen. Der Aufschrei über die harmlose Ohrfeigung des Kanzlers durch den armen Schulmeister zeigte sehr schön, wie zivilisiert wir Untertanen uns gegenüber den Herrschenden verhalten. Und warum? Weil sich zwischen den wütenden Pöbel und die Politiker eine heilsam ausgleichende, die Gewaltbereitschaft minimierende Macht getreten ist: die öffentliche Meinung. Aus dem Dolch wurde – über den Umweg der Guillotine und des Pflastersteins – die Feder bzw. Tastatur. BILD ist der Anwalt des gemeinen Mannes, für Millionen ein unverzichtbares soziales Ventil. Und mächtiger als jede Räuberbande, denn die moderne Hetzjagd ist nicht nur unblutig, sondern auch sehr effizient. Die Herausforderer des Kurfürsten mussten noch damit rechnen, selbst aufgespießt zu werden. Das hat der Käufer der BILD nicht mehr zu befürchten.

Was für einen hohen Preis muss aber der Fürst der Gegenwart für sein Recht auf körperliche Unversehrtheit zahlen: durfte sich August der Starke ungestraft mit vielen vielen Frauen gleichzeitig vergnügen und zum Katholizismus übertreten, stellte der minutenlange Fehltritt des mächtigsten Mannes der Welt mit nur einer Frau einen weltweiten Skandal dar. Die Schamhaftigkeit der Moderne erlaubt dem Pöbel also eine sittliche Kritik am Herrschenden, und gräbt der Gewaltbereitschaft das Wasser ab. Dennoch sei die Frage erlaubt: führt die „vorgerückte Schamgrenze“ nicht ebenso zwangsläufig zur Anarchie wie die nun hinwegabonnierte Gewaltbereitschaft? Wäre es für alle Beteiligten nicht viel besser, die Schamgrenze wieder ein wenig höher zu hängen und viel, viel lockerer mit unseren Mitmenschen umzugehen? Das frage ich dich, liebe Lem!

Kommentare:

MiBo hat gesagt…

Du hast vollkommen recht Pocc, die heutige, schnelllebige Zeit mit ihrer Massenkommunikation, ist viel gnadenloser als eine Räuberhetzjagd!
Zwar stinken die Leutchen heute alle nicht mehr so wie damals, dafür bekommt jeder aber den kleinsten (Entschuldigung) "Furz" eines jeden Politikers und Prominenten auf die Nase gebunden - da fragt man sich, was stinkt einem mehr? Der mittelalterliche Pöbel oder die neuzeitlichen Promifürze?

Was waren das für Zeiten, in denen Politiker unerkannt und ohne Konsequenzen umherstehende mit Champus übergießen konnten - heute muss er sich rechtfertigen und lächerlich machen:
"Ich dachte er wollte das!"
Mensch, im Mittelalter hätte er wohl gesagt:
"Ich tat es nur, weil mir langweilig war und dieser Narr zu nichts fähig ist!"

Tja, Du lieber Boulevard, Du unterdrückst die Obrigkeit mit Deinen riesigen Lettern. Machst ihnen das Leben zur Hölle! Stiftest sie zum Lügen an. Verhunst so die gesamte Gesellschaft von oben herab, Du gnadenlose Neuzeit!!!

goexy hat gesagt…

Wertester Pocc, deine Ausführungen illustrieren in interessanter Weise wie sich die Zeit doch geändert hat. Ich betrachte diese Veränderung jedoch kritisch und würde einen Mittelweg zwischem dem damaligen und dem heuten Vorschlagen:

Die Vorstellung, dass der reale Mord an einer Person die Notwendigkeit eines "redaktionellen" Mordes durch die gewisse Boulevard-Blätter ersetzen könnte, mag verlockend klingel. Der BILD-Leser freut sich, da zur Hälfte über die Morde und zur anderen Hälfte über Fussball berichtet wird. Allerdings, so meine Furcht, darf dieser Vorschlag nicht gemacht werden, da solch eine Idee als öffentliche Aufforderung zum Mord verstanden werden würde und eine Klagewelle zu erwarten wäre.

Mein Ansatz des Mittelwegs sieht vor, dass man die Prominenten unserer Zeit, die damals zweifels ohne die Herrscher des Landes waren, auf lebenszeit wegsperrt, sofern der Pöbel unzufrieden ist. Ich denke daran, in unseren JVAs gesondert Kerker einzurichten, in denen die zu Bestrafenden genötigt und gequält werden und ihnen somit das Leid zugefügt wird, welches sie uns angetan haben. Ich denke spontan an einen Daniel Küblböck, an Victory-Zeichen Geringverdiener ("nur" Top 10 in Deutschland) Josef Angermann, an einen Lothar Mätthaus (Gott, habe erbarmen, befreie uns von diesem unbeschreiblich großen Schmerz). David Beckham wäre bei einer ersten europaweiten "Aufräumaktion" auch mit Sicherheit dabei.

Lempicka hat gesagt…

Hinterfragt denn keiner von euch überhaupt die These, dass die BILD-Zeitung ein Ventil sei?

Sprechen wir mal nur über ihre Rolle in Hinblick auf die Prominenten: von einigen Menschen hätten wir nie oder nie mehr erfahren müssen, wenn die BILD-Zeitung ihre Taten nicht gewohnt boulevardesk verwursten würde, um das Volk an sich zu binden. Das heißt de facto: Gurkentransporter anfahrende Pickelmonster wären nach ihrem zweifelhaften Ruhm im TV einfach weg vor dem Fenster. Die armen harmlosen Marionetten unserer Unterhaltungsindustrie, die für die Stadt der Blinden tanzen, müssten nicht weggesperrt werden, sondern könnten da bleiben, wo der Pfeffer wächst.

Also: BILD ist kein Ventil, sondern ein Magnet. Würde sich diese Zeitung doch auf das Boulevard beschränken, was keinem wirklich weh tut!

Aber zurück zur Ausgangsfrage. Heute ist die mediale Hatz ja eher ein Grund für die Allgemeinheit, sich nicht zu rühren. Hier wird doch beleidigt, gekränkt oder getötet, da muss ich selbst doch meinen Kopf nicht mehr anstrengen.

Meinungsverdrossenheit ohne den äußeren Zwang eines Abhängigkeitsverhältnisses, was in den historischen Bedingungen, von denen wir sprachen, gegeben war.

Das ist schlimm, sehr schlimm.

Lem

Pocchini hat gesagt…

@ Lem: Wenn ich dich richtig verstehe, definierst du BILD & Co. als eine Art „Opium fürs Volk“. Lenin meinte damit noch die Religion, „...eine Form des geistigen Jochs, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch ein Leben in Elend und Verlassenheit niedergedrückten Volksmassen lastet.“ Sie diene dazu, das Volk einzuschläfern und von den eigentlichen Problemen = Abhängigkeitsverhältnissen abzulenken. Ersetzen wir nun „Religion“ durch „Boulevard“, wird jedoch ein wichtiger Unterschied sichtbar: der moderne Pöbel hat sich dieses Joch FREIWILLIG auferlegt, und zwar aus reiner Bequemlichkeit. Das ist verabscheuungswürdig, darin gebe ich dir Recht. Das hatten die Vorkämpfer der Pressefreiheit nicht gewollt – sie sahen in der freien Presse einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu einem mündigen Wahlvolk und verantwortungsbewussten Politiker, letztendlich also für mehr Transparenz und Freiheit in der Gesellschaft. Diese Idee wurde pervertiert.

ABER: Indem BILD & Co. bequeme, dumme, leicht verführbare Menschen anlockt und ihnen glaubhaft vorgaukeln, Demokratie bedeutet in erster Linie: „Du kannst alles werden und haben“, verringern sie zwangsläufig die strukturelle Gewalt innerhalb der Gesellschaft. Vernebelte Gehirne können sozialen Sprengstoff überhaupt nicht mehr wahrnehmen, geschweige denn zur Explosion bringen. Und somit ist Ruhe im Schiff. Traurig, aber wahr – du hast ja so Recht.

Pocc

P.S.: Einigen wir uns auf „Magnetventil“? Das gibt es wirklich: die Ventilwirkung stellt sich nur ein, wenn sich ein magnetisches Feld aufbaut. Dann aber strömt alles ungehindert hindurch.

Pocchini hat gesagt…

@ Goexy: Nicht dass wir uns falsch verstehen: ich hatte nicht vor, die Rückkehr zum Tyrannenmord zu deklamieren. Ich finde es sehr schön, dass wir heute weniger körperliche Gewalt im täglichen Leben verzeichnen als früher, und dass sich das Individuum frei entfalten kann. Dennoch fürchte ich, dass unsere derart weichgespülte Gesellschaft gerade daran zerbricht. Weil – und genau das meint die kluge Lem ja auch – der moderne Mensch infolge seiner verbrieften Sicherheit zu bequem zum Denken wird. Gleichgültig für alles drumherum, denn: „Mir kann das ja nicht passieren“. Die logische Konsequenz: es gibt bald keine Gemeinschaft mehr, sondern einen neuartigen „Kampf Jedes gegen Jeden“. Ein klarer Rückschritt im Zivilisationsprozess, denn wir werden unmenschlicher. Daran können auch die neuartigen „Schwärme“ nichts ändern.

Pocc

Die Forderung nach einer Anhebung der Schamschwelle hat weniger mit der Gesellschaftstheorie zu tun, als mit meinen persönlichen Befindlichkeiten. Ich kann mich mit gewissen Regeln im Zusammenleben nicht so recht abfinden.

Pocchini hat gesagt…

@ MiBo: Ganz deiner Meinung. Die moderne, publizistische Hatz ist übler als die körperliche, weil sie verlogener ist und die nach wie vor existenten Abhängigkeitsverhältnisse verschleiert. Es gibt keine klaren Fronten mehr, und keine übergeordnete Instanz. In früheren Zeiten war das eben die göttliche Ordnung, die Oben und Unten vorgesehen hat – alles ok. Heute sind alle gleich vor dem Gesetz, und berufen sich auf ihr Wissen und die jeweiligen ethischen Grundsätze. Was für ein Hohn! Dieses elende Gleichheitspostulat ist das schlimmste Erbe von 1789, und die Achillesferse der Demokratie. Denn die meisten verwechseln Gleichheit mit Gleichgültigkeit.

Pocchini hat gesagt…

@ Alle: Gibt es überhaupt eine Alternative zum Boulevard? Brauchen wir doch wieder echte, ungefilterte Konflikte oder gar Katastrophen, um uns weiterzuentwickeln?

Pocc

MiBo hat gesagt…

Lieber Pocc,

ich möchte dennoch festhalten, dass es nicht nur DEN Boulevard gibt. Es gibt schließlich auch zahlreiche Blätter, die diesen Teil der Verblödung auslassen und sich aufs wesentliche konzentrieren: Die Information und Aufklärung der Bevölkerung. Ohne solchen Journalismus wäre manche Schweinerei nicht aufgedeckt worden. Somit wird der Pressefreiheit Rechnung getragen.

Zudem möchte ich noch ergänzen, dass die übelste Mischung diejenige ist, bei der sich die heutige "Obrigkeit" mit dem Boulevard verbündet hat. Dann wird nämlich, wie im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte, die Presse missbraucht und die einfachen Leute geistig vergewaltigt.

Zudem, Pocc, muss ich Dir vehement widersprechen:

Gerade vernebelte Gehirne bieten wahnsinniges Sprengstoffpotenzial - genau so, um bei dem provozierenden Vergleich zu bleiben, hat das dunkle deutsche Kapitel angefangen - mit vernebelten Gehirnen!

Pocchini hat gesagt…

@ MiBo: Bezüglich der Gefährlichkeit vernebelter Gehirne magst du Recht haben. Deiner These von unterschiedlichen „Journalismen“ stehe ich jedoch äußerst skeptisch gegenüber. Worin besteht denn der Unterschied zwischen BILD und - sagen wir deren berühmten Antipoden taz? Bei beiden Blättern arbeiten sehr gut ausgebildete, begabte, sich ihrer Pflichten und Verantwortung sehr wohl bewusste Redakteure. Die Nachrichten filtern, und für bestimmte Zielgruppen aufbereiten und kommentieren. In der BILD für „das Volk“, in der taz angeblich für die Geisteselite dieser Republik. Wenn dem so ist: Warum geriert sich die taz als eine Art „Gegen-BILD“ (neuerdings sogar in albernen Spots), und warum sind dort ehrverletzende, von blinder Wut getriebene Kommentare zu Kai Diekmann zu lesen? Was juckt den Intellektuellen das BILD-Millieu? Die Antwort ist einfach: auch die taz unterliegt Marktgesetzen, und ist daher bestrebt, den Kundenstamm zu erweitern. Nun könnte man die SZ, ZEIT oder den SPIEGEL als Beispiele für einen Qualitätsjournalismus fernab vom Boulevard auf den Schild heben – aber sie alle dienen doch irgendwelchen Interessen, die dem Leser nicht sogleich ins Auge stechen und doch da sind (z.b. die Rechtschreibreform). Eines haben alle gemeinsam: die Filterwirkung, und damit die Macht des Dolmetschers zwischen Experten in Politik und Wirtschaft und dem Laien – also uns. Wir kennen die Fakten nicht, sondern können nur anhand der Plausibilität der jeweiligen Übersetzung unser Urteil fällen. Und sollten dabei möglichst viele QUELLEN zu Rate ziehen, um uns nicht vorgefertigten Meinungen blind zu unterwerfen. Um nicht auf den neuen, gerade fett ausgezeichneten Typus des "Unterhaltungsjournalisten" hereinzufallen...

P.S.: Ich zitere jetzt schon vor Lems Zorn :-(

Lempicka hat gesagt…

Puh, vielleicht sollten wir uns mal beizeiten auf einen Punkt, den wir in der Diskussion verfeinern, einigen.

Da nun gerade mein Zorn heraufbeschworen wurde, muss ich zunächst im angeblichen Antipodenstreit Stellung beziehen. Wenn Kai Diekmann und die BILD in der taz aufgespießt wird, dann dient das zumeist der Provokation einer billigen Reaktion, was in der Regel hervorragend gelingt. Es dient dazu, dieses Blatt und seine Mitarbeiter an den Pranger der spaßfreien Volksverhetzer zu stellen. Dort stehen sie dann, und strampeln sich einen ab, um Spots der taz verbieten zu lassen. Das Bild-Blog steht sicherlich auch auf Kais Liste von Journalisten-Kommunen, die ausgelöscht werden müssen.

Am Ende frage ich mich und euch: Was soll ich von einem halten, der - ich will es zwar nicht überstrapazieren, aber sage es dann doch nochmal - auf dem Titel die Frage zulässt "Wird sie geköpft?" (Nein, Herr Diekmann, leider nicht, sie ist frei und sorgt für keine weitere bluttriefende Headline) und gleichzeitig Sharon Stone wirklich schleim scheißend die Trophäe für besonderes soziales Engagement - nach der zugegebenermaßen elend tränenträufigsten Rede - überreicht. Ich weiß es wirklich nicht.

Aber das werter Pocchini muss wohl etwas mit dem Markt zu tun haben.

Pocchini hat gesagt…

Teuerste Lempicka, ich weiss auch nicht weiter in dieser ausufernden Diskussion. Du argumentierst wie immer sehr überzeugend, und verunsicherst mich. Halten wir doch fest: Der Markt der Meinungen hat sich zwischen Untertan und Fürst geschoben. Ob das nun gut oder schlecht für beide ist, wissen wir nicht. Denn es gibt böse Medien, und es gibt gute. Alle haben sie den Anspruch der Volksaufklärung via Pressefreiheit, aber einige von ihnen lügen und haben nur den Mammon im Visier. Und zerstören damit möglicherweise die Grundlagen menschlicher Zivilisation. Vielleicht entwickeln wir uns aber auch weiter - wenn die Guten gewinnen ;-)

Lempicka hat gesagt…

Ein wunderbares Schlusswort Herr Pocc, wir müssen unsere Diskussionen in Zukunft disziplinieren. Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit den Allgemeinplätzen, die ich hier wegen der Breite des Themas aufmachen musste. Tue ich sehr, sehr ungern.

Jede Abschweifung von der Kernfrage wird in Zukunft mit Ignoranz bestraft. Was meinst Du?
Denn man stelle sich vor, unser Diskussionsforum erweitert sich noch.

Lem

Pocchini hat gesagt…

Meine liebe Frau Lem, ganz ihrer äh deiner Meinung. So sei es. Und ich verspreche, die Komplexität meiner Exkurse zu reduzieren. Um mehr Übersicht und Vertrauen zu schaffen.

Pocc

P.S.: Ich fand diese Diskussion dennoch sehr anregend, und würde sie gern bei Gelegenheit fortsetzen.

MiBo hat gesagt…

Bin schon ganz kleinlaut, nur ein letzter Kommentar zum Abschluß:

Als objektiven Journalismus, ohne irgendwelche Interessen meinte ich das "Geißbock Echo"... die anderen Publikationen sagen mir nur dem Namen nach etwas:-)